Vorträge 2017

Podiumsdiskussion: Minimalismus & Familie

Lockere Diskussionsrunde mit Expert_innen zum Thema Minimalismus und Familie. Natürlich offen für eure Fragen aus dem Publikum. Gerne auch im Vorfeld per Mail einreichen.

Nadine_Stulgies_MinimalKon2017Nadine Stulgies: „Was ist mir wichtig beim Leben als minimalistische Familie?
Bewusst und möglichst entspannt leben. Ohne Dogmatismus. So nachhaltig wie möglich.“

Mit Nadine Stulgies (vormals einfachsoleben). Mail auf Nachfrage.

Mit Rachel Suhre (Mamadenkt). Facebook. Twitter.

Vortrag n°1: Bedingungloses Grundeinkommen – Der Weg in eine neue Gesellschaft?

Von Jasmin Mittag. Minimalismus Jetzt.

Jasmin_Mittag_MinimalKon2017Ist die Einführung eines Grundeinkommens auf der Grundlage der Menschenwürde nicht eigentlich längst überfällig? Oder wird ein Grundeinkommen mit der zunehmenden Automatisierung von Arbeitsprozessen in Zukunft unausweichlich? Fest steht: Ein bedingungsloses Grundeinkommen als Existenzsicherung für alle Menschen könnte unsere Gesellschaft und unser Verhältnis zu Arbeit nachhaltig verändern. Welche Werte rücken mit einem Grundeinkommen in den Vordergrund? Wie verändert es unsere Einstellung zu Arbeit, Freiwilligendiensten und Freizeit?
Mit dem Blick auf verschiedene Ansätze wollen wir uns darüber austauschen.
Jasmin Mittag ist Künstlerin und Aktivistin. Als Aktivistin setzt sie sich für verschiedene Themenbereiche ein, dazu gehören Anti-Diskriminierung, Grundeinkommen, Gemeinwohlökonomie und Minimalismus. Sie hat für das Projekt „Mein Grundeinkommen“ gearbeitet, organisiert mit anderen den Minimalismus-Stammtisch Hannover und hat die Kampagne „MINIMALISMUS JETZT!“ initiiert.

Vortrag n°2: Lebensmittel für Minimalisten: woher und wie beschaffen?

Von Michael Schelhorn.

Michael_Schelhorn_MinimalKon2017Nur wer einen asketischen Minimalismus-Ansatz verfolgt, wird sich auch bei Lebensmitteln richtig einschränken. Doch beim Thema Nahrung gibt es vieles eigentlich leicht Verzichtbares (ohne auf Genuß zu verzichten): seien es lange Transportwege, fragwürdige Herstellung und Bestandteile, Verpackungsabfall, Lebensmittelverschwendung oder das Diktat der Nahrungsindustrie-Multis. Über Alternativen und Erfahrungen aus seinem Alltag berichtet Michael: Er nutzt ein Selbererntefeld mit, teilt und teilhabt bei Foodsharing, freut sich über einen neuen Laden für unverpackte Lebensmittel bei ihm um die Ecke und kennt inzwischen eine Menge regionaler Bauern. Letzteres kam hauptsächlich deshalb zustande, weil er dieses Jahr einen Verteiler für regionale Lebensmittel ins Leben rief.

Vortrag n°3: Achtsamkeits-Inseln im Alltag

Von Gabi Raeggel (Achtsame Lebenskunst). Twitter. Facebook.

Gabi_Raeggel_MinimalKon2017„Auch mit einem minimalistischen Lebensstil ist unser gesellschaftliches Umfeld von Multitasking, Reizüberflutung, Stress, einsuggerierten Bedürfnissen und ständigen neuen Kaufoptionen geprägt. Wie bleibe ich trotzdem bei dem, was mir wichtig ist oder wie finde ich dies heraus? Kleine und einfach umsetzbare Achtsamkeitsinseln im Alltag verhelfen zu mehr Ruhepunkten und innerem Abstand und schaffen so die Voraussetzungen, sich immer wieder neu zu fokussieren und innere Klarheit zu gewinnen.“

Vortrag n°4: Capsule Wardrobe – Mini-Garderobe mit Maxi-Wirkung

Von Sunray Dollase (The Organized Cardigan). Twitter. Facebook. Instagram.

Sunray_Dollase_MinimalKon2017„Was ist eigentlich eine Capsule Wardrobe und wie kann sie dir helfen, Zeit, Geld und Ressourcen zu sparen? Und wie lässt sich so eine Mini-Garderobe einfach und praktisch umsetzen, damit sie auch in dein Leben passt? Darüber möchte ich mit dir in meinem Beirtag reden und dir meinen Weg als Anregung zeigen.“

Vortrag n°5: geldfreier leben – Wege in ein neues Miteinander.

Von Tobi Rosswog (Living Utopia / Bildungskollektiv). Twitter. Facebook.

Tobi_Rosswog_MinimalKon2017„Der Aktivist, Initiator und freie Bildungsreferent Tobi Rosswog hat das Gedankenspiel zum Lebens-Experiment gemacht, verschenkte all sein Geld und lebte zweieinhalb Jahre lang radikal geldfrei. Er wird in einem 30-minütigen interaktiven Impulsvortrag von den Lernwegen, Erfahrungen und Perspektivwechseln seiner radikal geldfreien Zeit erzählen. Welche Herausforderungen gab es – welche Widersprüchlichkeiten zum aktuell herrschenden kapitalistischen System gibt es? Was hat ihn zum Umdenken angeregt und was begeistert? Durch Erfahrungen und gelebte Praktiken soll auch die Philosophie und Idee eines geldfreieren Lebens skizziert werden.
Dann wird es die Gelegenheit zum Austausch über die Idee einer geldfreieren Gesellschaft geben – einer Welt in Kooperation anstatt in Konkurrenz, eine Gesellschaft frei von Verwertungslogik, Leistungsdruck und (Selbst-) Optimierungswahn?“